Von Lamb Of God habe ich bei Rock am Ring 2005 den ersten Auftritt in Europa erlebt. Damals war ich Ignorant allerdings wenig angetan. Inzwischen, auch durch ihren energetischen Gig bei Rock im Park 2007, bin ich allerdings großer Fan. Nun bin ich in Besitz der letzten drei CDs und zwei DVDs und gerade durch diese hat man einen großen Einblick in die Band gewonnen und hat auch irgendwie den Eindruck die Leute hinter der Musik zu kennen, was Lamb Of God natürlich nochmals interessanter macht.
Die Band selbst ist in der Zwischenzeit in Amerika sogar in den Metal-Olymp aufgestiegen und spielen in großen Arenas mit Support Bands wie Machine Head oder As I Lay Dying. In Europa schaut die Welt bekanntlich noch etwas anders aus, weswegen sich gestern in München nur rund 700 Leute statt wohl 10.000 wie es in Amerika der Fall gewesen wäre, einfanden.
Als Support agierten die Deutschen Misery Speaks, die aber eher belanglos an mir vorbeizogen.
Um 21:30 Uhr trugen die zahlreichen Roadies die schwarzen Banner vor den Drums und Verstärkern weg und das instrumentale “The Passing” dröhnte, leider nur als Playback, aus den Boxen. Doch dann enterten Lamb Of God die Bühne und spielten einen kurzen aber perfekten Gig. Eine Stunde lang wurde durchgeholzt. Wir standen in der zweiten Reihe in der Mitte vor Randy und konnten unser Leben nicht mehr fassen. Kein schlechter Song, einfach nur geil. Vielen Dank!
The Passing
In Your Words
Set To Fail
Walk With Me In Hell
Now You’ve Got Something To Die For
Ruin
Dead Seeds
Grace
Broken Hands
Laid To Rest
Contractor
Redneck
Black Label


Wie schon gestern nach dem Konzert fällt mir eigentlich immer nur noch das ein: “Wie geil war denn das bitte mal ?”.
Geile Ansagen, Setlist perfekt – einfach nur Wahnsinn insgesamt.