Tag 1
Als erste Band auf der Bühne und auch vor unseren Augen und in unseren Ohren waren die wieder motivierten In This Moment. Allerdings nur im Zuge der Geländebesichtigung und nicht unter wirklicher Beachtung unsererseits.
Mastodon waren eine der wenigen mir wichtigen Bands, die ich noch nie live gesehen habe. Dies wurde mit einem ziemlich guten Gig geändert, aber das geht sicherlich noch besser. Ist nur zu hoffen, dass das “see you soon” ernst gemeint war.
Iron Tusk
March Of The Fire Ants
Circle Of Cysquatch
Aqua Dementia
Sleeping Giant
The Wolf Is Loose
Crystal Skull
I Am Ahab
Colony Of Birchmen
Megalodon
Blood And Thunder
(Setlist aus dem Nova Rock Forum)
Für uns folgten Papa Roach und weil die Securities zu unfähig waren Leute in den Wellenbrecher zu lassen obwohl eindeutig noch genug Platz gewesen wäre, sahen wir uns den Gig von weiter hinten mit “etwas” Wut im Bauch an. Die Herren wirkten motiviert und lieferen eine gute Show aber für mich persönlich war es trotzdem der schwächste der drei gesehenen Gigs. Aber kein schlechter.
…To Be Loved
Getting Away With Murder
Alive (N’ Out Of Control)
Not Listening
She Loves Me Not
Time Is Running Out
Forever
Dead Cell
Broken Home
Scars
Reckless
Between Angels And Insects
Last Resort
Bei Machine Head hatten wir Erfolg und sahen den Auftritt aus nächster Nähe. Ihren perfekten Auftritt von vor zwei Wochen konnten sie trotz identer Setlist natürlich nicht wiederholen doch trotzdem war es ein Spitzen-Auftritt von einer Band, die momentan in absoluter Top-Form ist. Der 5. Dezember heuer wird mein persönliches Weihnachten :)
Clenching The Fists Of Dissent
Imperium
Aesthetics Of Hate
Old
Halo
Take My Scars
Descend The Shades Of Night
Davidian
Den Abschluß bildeten Incubus und diese waren zwar nichts Besonderes aber doch recht nett. Schön war das unerwartete “Here In My Room”.
Tag 2
In den Tag schickten uns Hayseed Dixie, die große positive Überraschung des Festivals. Vier beleibte “Bauerntölpel” zwischen 35 und 45 mit Banjo, Mandoline, Akustik-Gitarre und -Bass bewaffnet, die ihren Country runter rockten. Nicht nur Eigenkompositionen waren zu hören sondern auch Covers von alten Klassikern wie “War Pigs” oder “Ace Of Spades”. Saugeil einfach nur :)
Quasi das komplette Gegenprogramm dazu lieferen danach ISIS, die ich wirklich gerne mag. Dass sie bei praller Sonne auf einer großen Bühne so deplatziert sind, wie es nur irgendwie geht, müsste wohl nicht extra erwähnt werden. Doch man machte das beste daraus und die Band war überraschend motiviert und spielte einen wirklich guten Gig. Getreu dem Motto “Augen zu und durch” schloß man die Augen, ignorierte die Sonne und tauchte in die Musik ein. Toll!
Nach einer kleinen Erholungspause wollte ich Lordi sehen. Da ich mich über ihren Songcontest Sieg gefreut habe, mir einige Lieder zusagen und ich mir eine lustige Show durch die Kostüme erhofft habe, traten wir den Weg zur Bühne an. Allerdings ist der Auftritt am Besten mit “langweilig” zu beschreiben. Außerdem waren die eingesetzten Pyro-Effekte lächerlich, v.a. im Vergleich zu dem was zwei Bands später geboten wurde.
Innerhalb eines guten Jahres standen Stone Sour nun das fünfte Mal vor mir. Schön war, dass sie wirklich die 70 Minuten Spielzeit ausgenutzt haben und somit sogar etwas länger als beim Einzelkonzert gespielt haben. Eine Live-Premiere gab es für mich mit “Sillyworld” und neu war auch das geniale “Sweet Home Alabama” Cover. Ansonsten war das wie immer ein grundsolider Auftritt, auch wenn ich finde, dass sie vor zwei Wochen etwas energetischer zu Werke gegangen sind.
30/30-150
Come What(Ever) May
Take A Number
Made Of Scars
Reborn
Inhale
Your God
Monolith
Sillyworld
Bother
Sweet Home Alabama (Lynyrd Skynyrd Cover)
Through Glass
Blotter
Hell & Consequences
Get Inside
Was Machine Head für den Park waren, waren In Flames für das Nova Rock. Die absolute Über-Band des Festivals! Dieser Auftritt hat alle anderen derart eingestampft, dass es eine richtige Freude war. Eröffnet wurde unerwartet mit “Cloud Connected”, einem meiner Lieblingssongs und es folgten Hits, einfach nur Hits. Das tolle an In Flames ist, dass diese bei jeder Tour ihre Setlist verändern und so jeder Gig aufs neue interessant ist. Endlich gab es zum Beispiel das tolle “Episode 666″ live, dafür muss ich das Fehlen von “System” kritisieren. Natürlich gab es auch eine Pyro-Show, die sich gewaschen hat. Umwerfend, einfach nur umwerfend!
Cloud Connected
Pinball Map
Leeches
Graveland
Trigger
Episode 666
Bottled
Egonomic
Colony
Crawl Through Knives
Only For The Weak
Dead Alone
Touch Of Red
Come Clarity
The Quiet Place
Take This Life
My Sweet Shadow
Ohne großartige Erwartungen sahen wir uns die ersten Lieder des Marilyn Manson Auftrittes an und ich muss zugeben, dass ich wirklich positiv überrascht wurde.
Tag 3
Am Vormittag beim Frühshoppen beehrte uns Wendi’s Böhmische Blasmusik. Herrlich :)
Als Opener auf der Reg Stage fungierten The Staggers, bei denen deutlich mehr Leute anwesend waren als bei den folgenden Bands! Ein guter Auftritt aber man hat von ihnen schon bessere erlebt.
Aus Faulheit das Gelände zu verlassen mussten wir die “Gaylords” Aiden ertragen. Das sagt alles.
Mit Chimaira kam die letzte Band auf die ich mich wirklich gefreut habe. Bei der Setlist gab es leider keine Überraschung und auch sonst war der Auftritt im Vergleich zu den anderen erlebten nicht besonders. Aber wir sehen uns fix im September wieder :)
Resurrection
Power Trip
Nothing Remains
Save Ourselves
Severed
The Dehumanizing Process
Needle
Pure Hatred
Jemand hat die folgenden DragonForce als Metal-Kabarett beschrieben und das bringt es genau auf den Punkt. Wenn man weiß was einen live erwartet, sind sie eigentlich sogar relativ lustig. Dieses Mal war der Auftritt auch nicht so peinlich wie im Park und außerdem kommt andauerndes Wasser in die Menge spritzen bei Hitze im Freien besser als in einer Halle, wenn es draußen regnet. Wirklich lustig war die Aufforderung bei einer Ballade ein “romantic circlepit” zu starten, der natürlich Folge geleistet wurde. Dieser Auftritt hat auf jeden Fall einiges wieder gut gemacht. Vielleicht gefallen sie mir bei der Black Crusade Tour dann wirklich *g*
Nachdem unser Zelt abgebaut und das gesamte Gepäck nach zwei langen Fussmärschen im Auto verstaut war, wanderten wir zu Flogging Molly, die einen tollen und hoch motivierten Auftritt ablieferten und um Welten besser waren als vor zwei Jahren am Frequency. Eine optimale Festival-Band, sehr gerne wieder!
Im Zuge der letzten Nahrungsaufnahme (hot chicken wings, saugut!) sahen wir noch die ersten paar Minuten von Mando Diao. Frauenmusik.
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Die Organisation war mit Ausnahme der elends langen Fusswege wirklich gelungen. Mal schauen ob mich das Nova Rock nächstes Jahr wieder sieht. Rock im Park findet nächstes Jahr genau am Wochenende davor statt und zwei Festivals in so kurzer Zeit ist fast schon zu anstrengend. Ich werde alt.

[...] wurde eingehalten. Nach einem starken Auftritt bei Rock Im Park und einem langweiligen am Nova Rock, waren Chimaira wieder mit ihrem stärkesten Album “Resurrection” im Gepäck [...]
[...] Sekunde des ersten Live-Erlebnisses ist man Fan. Einer dieser Fälle trat bei mir letztes Jahr am Nova Rock auf. Eine Band namens Hayseed Dixie stand zu früher Stunde auf der Blue Stage und brachte uns mit [...]

Super Bericht vom Nova Rock!
Scheint dir ja sehr gefallen zu haben :)