Fortsetzung hiervon. Schon komisch, dass ich Anfang des nächsten Wochenendes über das vorherige schreibe…
Ok, wir sind am Sonntag. Gegen 18:00 Uhr gings mit dem Daniel R. und Co gen Wien um Seeker’s Planet und Ecco in der Sargfabrik anzuschauen. Beide Bands spielen Ska. Das ist ja eigentlich nicht meins aber ich entschied mich trotzdem mitzufahren, da ich mir dachte, dass es sicher lustig wird, ich am nächsten Tag sowieso nach Wien wollte und der Eintritt gratis war.
Dort angekommen begannen bald Ecco und Hut ab! Alterdurchschnitt war zwar um die 16/17 und man merkte richtig die Freude am spielen ihres Ska-Punks. Die zwei Trompetenvergewaltiger machten mit dem Sänger und dem Gitarristen ordentlich Stimmung. Fehler traten zwar auf (manche meinten gewollt), aber die kaschierten sie gut mit den auch sonst sehr lustigen Ansagen. Live jederzeit wieder!
Dann kamen Seeker’s Planet, die viele ziemlich hochgejubeln. Meins wars nicht. Die Musik und der Auftritt kamen sehr professionell rüber aber es fehlte meiner Meinung nach der Spaß am spielen. Aber das “Last Christmas” Cover war cool *g* Lob jedenfalls an die Technik: nur 5-10 Minuten Umbaupause aber trotzdem Spitzensound.
Dann gings noch in die Milleniumcity zum Burger King. Karaoke singen wollte dann doch keiner. Anschließend gings zu Daniels Cousine Lydia, bei der wir freundlicherweise übernachten durften. Nach längerem plaudern gings um 3:00 Uhr ins Bett…
…und etwas verspätet um 10:40 Uhr wieder hinaus. Nach einem tollen Frühstück wurde ich bei der S-Bahn abgesetzt. Das Konzert, dass mich an dem Tag erwartete war wohl für die zarten Gemüter vom Daniel und Chris nichts ;)
Nachdem ich mein Zeug in der Wohnung rausgeschmissen hatte, ging ich einkaufen und fand sogar mal neue Schuhe. Sowas dauert bei mir immer ewig. Eine passende Jean hab ich aber immer noch nicht… Warum sind jetzt alle Jeans so “verwaschen” bzw. nicht mehr einfärbig? Scheiß Mode.
20:10 Uhr Planet Music: Da die Beginnzeiten auf der Homepage nicht stimmten, kam ich gerade rechtzeitig zum “Good Night” von Fresnel. Störte mich aber nicht sonderlich.
HotchPotch aus Tirol standen dann für 25 Minuten am Programm. War für mich nach 1,5 Jahren das dritte Mal. Die Lieder hörten sich zwar live teilweise gleich an aber geil wars trotzdem. V.a. das Zusammenspiel zwischen Drummer und Percussionist beim letzten Song war hammermässig.
Während HP traf der Danish mit dem Simon endlich ein. Schöne Grüße, danke fürs kommen, hat mich gefreut :)
Dann kam “die Band, die DEP mitgeschleppt haben”. Als sie auf der Bühne standen erfuhren wir auch ihren Namen: Burst. Diese spielten eine gute Mischung aus Hardcore und Metal. Sehr hörenswert und trotz 10 Stunden Fahrt von Berlin eine tolle Show.
Nun, meine Damen und Herren, Poison The Well! Solider, guter Auftritt. Gut für sie, dass sie Botchla spielten ;) Wenn man glaubte deren Hauptgitarrist sei ausgeflippt wurde man kurz darauf eines besseren belehrt bei
Dillinger Escape Plan: HAMMER! Diese begannen gleich mit “Panasonic Youth” und “Sunshine The Werewolf”. Technisch bewegen sich die Herren auf höchstem Niveau und wer daher annahm, dass sie nur herumstehen und sich auf ihre Instrumente konzentrieren, könnte nicht falscher gelegen sein. Der Gitarrist sprang herum wie kein anderer, den ich je gesehen habe! …und ich habe nicht wenig Bands live gesehen. Die Setlist war zwar gut aber mir fehlten “Pig Latin” und “Unretrofied”. 50 Minuten später war leider ohne Zugabe schon wieder Schluß.
Was mich am ganzen Konzert ein wenig störte war das Hardcore-Dancing. Ein normales Pit gehört daher und sonst nix ;)
Dank eines glücklichen Zufalls erwischte ich sogar noch die letzte Straßenbahn. Kann auch von Vorteil sein, wenn man in der U-Bahn mal den Ansagen lauscht statt Musik zu hören *g*
Sehr geiles Wochenende. Bald wieder so ein Programm bitte :)

[...] 2004 waren Poison The Well bereits Support für Dillinger Escape Plan. Inzwischen wurde aber mit [...]

[...] Doch als erste Band standen Burst auf der Bühne der ausverkauften Szene. Diese habe ich bereits vor einem Jahr mit Dillinger Escape Plan gesehen und war damals schon ziemlich begeistert. Dieses Mal kannte ich aber zwei Alben und war etwas mit deren Material vertraut. Grundsätzlich haben sie mir wieder gut gefallen … aber irgendwie hat was gefehlt. Sie sind eine tolle Support-Band, aber als Headliner kann ich sie mir nicht wirklich vorstellen. Sind sie aber, wenn sie Anfang März zurück nach Österreich kommen. Mal schauen. Die Setlist war ca. [...]